2016 Island – Trekking auf dem Kjalvegur

Fotolink: Kjalvegur – Eine Bilderauswahl PDF 418 MB (habt Geduld, der Download dauert etwas)

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Der Kjalvegur (Betonung auf dem A!) ist ein alter Handelspfad durch das Hochland Islands, der früher mit Pferden beritten wurde. Er ist im Ganzen 160 km lang. Oftmals sind dicht nebeneinander 5-8 tiefe Furchen in die Landschaft getreten. Lange läuft man durch unendliche Weiten. Die Landschaft ändert sich nur langsam und bezaubert mit Ruhe und Weite. Der Pfad bietet wenig Schutz vor dem Wetter. Vor allem der ständige starke Wind macht die Tour anspruchsvoll. Der anhaltende Wind auf dem Trek wurde auch von Isländern vor Ort bestätigt. Zudem gibt es einen Geröllhang, der nicht ganz ohne ist. Alle Lebensmittel müssen mitgenommen werden. Wasser gibts an den Hütten. Die Hütten haben eine Ausstattung einfachster Art und sind in keiner Weise mit in den Alpen üblichem Niveau zu vergleichen. Anfang und Ende der Route kann mit einem Bus angefahren werden. Als Gehrichtung würde ich von Süden nach Norden empfehlen, da man am Ziel Infrastruktur vorfindet, wie etwa einen Imbiss und ein Hotpot. Wählt man die Gehrichtung von Norden nach Süden kommt man an der Straße an, wo es nichts gibt. Dort müsste man auf den Bus aus Reykjavik oder dem Norden warten, der einmal am Tag vorbeifährt. Ggf. hat dieser Verspätung, was vor allem bei widrigen Wetterbedingungen der Fall sein könnte. Keine gute Idee.

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3 Gedanken zu “2016 Island – Trekking auf dem Kjalvegur

  1. Hallo Katja,
    wir haben gerade deine Bilder angesehen. Richtig schöne Aufnahmen mit kräftigen Farben.
    Katja du bist ja ein Gewichtsfetischist :-). Hast Du die Nüsse wirklich abgezählt und alles ausgewogen? Was ist den eigentlich aus Deiner abgesägten Zahnbürste geworden. Hast Du die wiedergefunden?

    Dein Blog ist klasse. Da steckt viel Arbeit drinn. Wir sind sehr beeindruckt.

    Liebe Grüße aus Bayern,

    Christine und Bernd

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  2. Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank nochmal für eure Hilfe mit dem Kocher. Das war super und hat mich echt gerettet. Und Tada, ihr seid die ersten Besucher des Blogs, jawohl!

    Ja die Zahnbürste hat sich in der Regenjacke angefunden. Hab aber 2 Tage gebraucht, es sind ja schließlich auch 3 Taschen an meiner Jacke. Ärgerlich. Abgesägt war sie übrigens auch damit Sie in die Ziplock-Plastiktüte passt. :-), aber Sie war 3g leichter haha

    Und stellt euch vor, ich hab sogar noch Nüsse wieder mit nach Deutschland gebracht. Da sehe ich wirklich noch Einsparpotential 🙂

    Liebe Grüße

    Katja

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  3. Liebe Katja, habe durch Zufall deinen Blog gefunden über Kathrin und bin beeindruckt von deiner Reise und auch von deine Verpflegungsangaben Ähnliche Angabentafel gibt es im Olympischen Dorf Berlin -Elstal von 1936 .Da haben wir kürzlich auch über verbrauchte Eier, Seife,Zucker ect. gelesen. Aber die Reise war bestimmt ein tolles Erlebnis und auch schöne Freundschaften entstehen da und das mit den überschüssigen Nüssen, mußt du noch überarbneiten. Gruß MUV,

    Gefällt 1 Person

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