2016 Island – Trekking auf dem Kjalvegur

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Der Kjalvegur (Betonung auf dem A!) ist ein alter Handelspfad durch das Hochland Islands, der früher mit Pferden beritten wurde. Er ist im Ganzen 160 km lang. Oftmals sind dicht nebeneinander 5-8 tiefe Furchen in die Landschaft getreten. Lange läuft man durch unendliche Weiten. Die Landschaft ändert sich nur langsam und bezaubert mit Ruhe und Weite. Der Pfad bietet wenig Schutz vor dem Wetter. Vor allem der ständige starke Wind macht die Tour anspruchsvoll. Der anhaltende Wind auf dem Trek wurde auch von Isländern vor Ort bestätigt. Zudem gibt es einen Geröllhang, der nicht ganz ohne ist. Alle Lebensmittel müssen mitgenommen werden. Wasser gibts an den Hütten. Die Hütten haben eine Ausstattung einfachster Art und sind in keiner Weise mit in den Alpen üblichem Niveau zu vergleichen. Anfang und Ende der Route kann mit einem Bus angefahren werden. Als Gehrichtung würde ich von Süden nach Norden empfehlen, da man am Ziel Infrastruktur vorfindet, wie etwa einen Imbiss und ein Hotpot. Wählt man die Gehrichtung von Norden nach Süden kommt man an der Straße an, wo es nichts gibt. Dort müsste man auf den Bus aus Reykjavik oder dem Norden warten, der einmal am Tag vorbeifährt. Ggf. hat dieser Verspätung, was vor allem bei widrigen Wetterbedingungen der Fall sein könnte. Keine gute Idee.

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2016 Island – Trekking auf dem Fimmvörðuháls

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Der Fimmvörðuháls zwischen Þórsmörk und Skogar wurde beim Vulkansauburch des Eyjafjallajökull 2010 teilweise zerstört und neu abgesteckt. Die Tour führt nun über das beim Ausbruch entstandene Lavafeld (1,3 km²). Auf Grund der Lage zwischen den beiden Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull ist mit schnellen Wetterwechseln zu rechnen. Die Tour ist recht anspruchsvoll. Es sind rund 1000 Höhenmeter zu überwinden. Man trifft auf mit Kabeln oder Ketten nur schlecht als  recht gesicherte Passagen und ungesichert Grate. Ausgedehnte Schneefelder in denen bei Nebel die Orientierung schwer fallen kann, müssen überquert werden. Anfänger sollten diese Tour nicht alleine bewältigen, auch wenn die Rute stark frequentiert wird. Die beiden Hütten haben einfachste Ausstattung und sind schnell ausgebucht. Das Zelt auf den scharfen Lavasteinen aufzustellen erscheint eher unangebracht aber nicht unmöglich. Wenn die Heringe erstmal irgendwie eingebracht sind, kann auch der häufige, starke Wind kommen. Massen an Asche habe ich bei der Baldvínskáli Hütte auch nicht gesehen. Entgegen einiger Aussagen im Internet trafen wir die Hütte in gepflegten sauberen Zustand an. Trinkwasser ist auf der Rute knapp und wird nur in kleinen Kanistern hochgefahren. Wer nach Skogar aufbricht, kann nach einiger Zeit auch Wasser aus dem Bach nehmen. Müll muss mitgeführt werden. Die Aussicht soll phantastisch sein. Tja, wir hatten Nebel und Regen. 2010 war der Vulkanausbruch und der Trek war gesperrt. Also muss ich wohl noch ein drittes Mal da rauf gehen. Geht man die 25 km in einem Zug, braucht man etliche Stunden und eine gute Kondition (ca. 10 Stunden reine Gehzeit).

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2016 Island – Trekking auf dem Laugavegur (der Klassiker Islands)

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Der Laugavegur gehört zu den spektakulärsten Wanderrouten Islands. Ein wahres Photoshooting der Landschaften. Die Gehzeiten müssen auf Grund des hohen Zeitaufwands der ständigen Motiverfassung deutlich verlängert werden. Gefühlt ändert sich alle 30 Minuten die Landschaft, was  einen wesentlichen Unterschied zum Kjalvegur darstellt. Die Tour ist weniger anspruchsvoll als der Fimmvörðuháls. Es sind jedoch mehrere Flüsse zu durchwaten. Flüsse können auch bis zur Unpassierbarkeit anschwellen. Hier müssen die richtigen Entscheidungen getroffen werden, im Zweifel geht es dann zurück. Wanderstöcke sind Pflicht. Ein Bad im Wasser könnte unter widrigen Umständen sogar lebensbedrohlich werden. Wanderanfängern ist daher der Treck nicht zu empfehlen. Auf den 4 Tagen Wanderung kann man keine Lebensmittel kaufen, sämtlicher Müll muss mitgeführt werden. Am Anfang in Landmannalaugar und am Ende in Þórsmörk gibt es Gelegenheit einige Kleinigkeiten in Shops zu kaufen (Schokoriegel, Chips, Tütensuppen, Trekkingnahung u.a.). Da Angebot ist jedoch sehr eingeschränkt. Wasser ist hingegen nicht knapp und kann in den Hütten und zumeist sogar auf der Strecke aufgefüllt werden. Die Rute wird stark frequentiert. Zwischen 60 und 100 Zelte sind an den Hütten zur Hochsaison zu erwarten. Trotzdem hinterlässt der Trek auf mich keinen überfüllten Eindruck. Ein Augenschmaus!

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2016 Island – Erfahrungen und Tipps zum Wandern auf Island

  1. Yeti Passion Five mit Tarptent Rainbow: Das Zelt ist innen wirklich recht windig. In folge dessen benötigt man einen Schlafsack, der ein recht dichtes Außenmaterial hat. Dies kann der Yeti Passion Five nicht bieten. Ich würde eher zu einem Mountain Equipment mit Drillte z.B. Glacier 500/750 oder einem Western Mountaineering mit MicroLite Außenmaterial z.B. Apache/Badger raten. Der Yeti Passion Five ist ohne Wind jedoch absolut ausreichend. Überzeugt hat mich der Schlafsack jedoch nicht restlos. Der Klett am Wärmekragen kratzt und der Reisverschluss ist sehr fein und wirkt etwas anfällig. Hier sollte man also noch gut 300g mehr einrechnen. Wenn man gut geschlafen hat, ist man deutlich leistungsfähiger. Daher gibt es hier für mich nächstes mal weniger Gewichtskompromisse. Zum Zelt kann ich sagen, dass sich Kondenswasser entwickelt, aber auch bei starkem Wind nur dann und wann als einzelne Tropfen herabfällt. Das ist also unproblematisch.  Das wichtigste ist das sorgfältige aufstellen des Zeltes. Am besten zuerst den Bogen rein und dann die beiden Längsseiten abspannen, so dass es erstmal steht. Erst danach die Ecken. Bei starkem Wind habe ich in der Hauptwindrichtung noch eine Abspannleine verwendet obgleich es auch ohne Abspannleinen bereits sehr stabil steht. Vom Zelt bin ich begeistert. So viel Platz und Variabilität bei so wenig Gewicht. Ich würde es auch für regnerische Zonen wieder auswählen.
  2. Kocher: Der EOE Titanium Kocher erwies sich als defekt und brannte etwa 20 Sekunden bevor er immer wieder ausging. Man musste ihn unheimlich fest auf die Kartusche aufschrauben, damit das Gas ein bisschen herauskam. Der Dorn war einfach zu kurz oder der Dichtgummi zu dick. Gut dass es die unendlich hilfsbereiten anderen Wanderer gab, die mir ihren für die restliche Tour vertrauensvoll überließen. Danke nochmal an Christine und Bernd aus Lenggries! Auch Micha aus Kiel scheute es nicht noch einen ordentliche Portion Spiritus zu verbrennen, um auch mir ein warmes Abendessen zu ermöglichen. Danke Micha! Camp 4 hat den EOE Titanium Kocher später zurückgenommen und teilten mir mit, dass Sie das Problem bisher noch nicht hatten. Na wollen wir es für die Käufer hoffen. Interessant sah das Kochsystem Primus Lite oder Jetboil SolTi/ZIP Cooing System aus, was vereinzelt in Island zu sehen war. Durch die nicht unerheblichen Gaseinsparung mit einem Gesamtgewicht von rund 350g für den Entfall von Kocher, Kochtopf, Müslischale, Trinkbecher und Windschutz eine Überlegung wert. Gekauft: Jetboil ZIP Cooking System. Das nächste Mal: Kocher zuhause ausprobieren! Update: Jetboil ZIP Cooking ausprobiert: 0,5l Wasser in rund 2,5 min brodelnd gekocht, Deckel zum Trinken und abgießen geeignet, kein Piezozünder der kaputt gehen kann, Aufbauhöhe i.O., lösen des Kochers etwas hakelig, vor allem mit dem heißen Wasser nicht ganz ungefährlich, aber ich glaub das ist eine gute Lösung. 60min mit 100g Gas, hmm also gut 20-30 mal Tee oder Essen mit 100g Kartusche.  (64EUR, das ist doch fair). Das wird das nächste mal ausprobiert.
  3. Ziplock Tüten: Die sind Mist, da der Schließer immer mal über das Ende hinaus gleitet und man sie dann nicht mehr auf bekommt ohne sie spätestens beim zweiten mal kaputt zu machen. Besser als die Originalen waren die vom DM/Rossmann Marke Rubin. Nächstes mal 2 Ersatztüten mitnehmen. Auch als Müllbeutel perfekt.
  4. Buff-Schal: Der dünne einfache Schal ist für Island einfach zu wenig. Ich musste noch einen Wärmeren in Island nachkaufen.
  5. Seife: Die spezielle Outdoorseife Sea to Summit Wilderness Wash schäumt einfach gar nicht. Da musste ich schon die halbe Flasche für eine Dusche verwenden. Das ist nicht sehr überzeugend gewesen, da es auf dem Etikett hieß, dass es sich um ein Konzentrat handelt. Wunderbar dagegen das 1/3 Stück Seife aus dem Bioladen. Sehr ergiebig und auch für die Haare geeignet. Nach dem verwenden einfach in ein wenig Toilettenpapier eingewickelt. Für das Waschen im Fluß sollte man allerdings nur die biologisch abbaubare Outdoorseife verwenden.
  6. Handtuch: Das MSR Packtowl Ultrafite 30×75 ist einfach top und völlig ausreichend. Es trocknet rasant und nimmt sehr viel Wasser auf. Zudem ist das Gefühl auf der Haut angenehm. Toll ist auch der Aufhänger, der durch Druckknopf  geöffnet werden kann. So kann man das Handtuch bequem an den Rucksack zum trocknen anhängen.100 Punkte!
  7. Die 1L Platyplus Flasche: Brauch man nicht mitzunehmen, da man irgendwann eine PET 0,5 l Flasche kauft und diese verwenden kann. Kleine Flaschen sind auch praktischer zu füllen, da die 1l-Flasche oft nicht unter die Hähne der kleinen Waschbecken passt und auch das Handling der Folienflasche mit einer Hand eingeschränkt ist.
  8. Aloksak Loksak Handyhülle: Na ja. Das Material raut auf und vermattet. Die Lesbarkeit des Handys hat bereits nach 1 Woche enorm abgenommen. Zudem ist beim Öffnen das Material genau am Verschluss gerissen. Irgendwann musste ich einen der 2 Schließer abschneiden, da man es nicht mehr öffnen konnte. Das Handy blieb während der Tour jedoch gut geschützt. Bei Verwendung von mehr als zwei Wochen würde ich eine zweite mitnehmen. Ich habe das Handy rund 4 mal am Tag herausgenommen um z.B ein Fotos zu machen. D.h. nach rund 60 mal Öffnen und Schließen war es etwa kaputt. Der Preis für die Hülle ist aber auch recht überschaubar, daher würde ich es wieder als Hülle auswählen.
  9. Erstehilfeset: Ab sofort gehört Wick Daymed bei mit zum Standard. Ich habe eine Grippe bekommen und alle Apotheken haben erst nach Abfahrt des Busses auf gemacht bzw. waren bei Ankunft schon geschlossen. Bereits das besorgen von Tempotaschentücher erwies sich als nicht einfache Aufgabe im abendlichen Akureyri. Eine koreanische Mitreisende hat mir dann ihre Wunderpillen gegeben. Vielen Dank nochmal an Jeonghwa aus Soul! Dann war da noch Samin aus San Francisco, der mir eine Vitamin C Bombe als Drink in die Hand drückte. Danke auch an Samin! Als ein gutes Mittel gegen die Erkältung half auch frischer Ingwertee mit Honig.
  10. Handschuhe: Sollte man mitnehmen. Am Abend wird es oft empfindlich kalt durch den andauernden Wind. Die leichtesten Handschuhe überhaupt sollten aber genügen. z.B. Mountain Equipment Touch Globe,  oder Arc’teryx Phase Globe, wenn es noch leichter sein soll Odlo Light Gloves
  11. Mütze: Eine Mütze mit eingearbeitet Windstoppermembran empfehlenswert. Das merkt man spätestens wenn man sich an den Kopf fässt und feststellt, dass man seine Mütze bereits auf hat.
  12. Lange Unterhose: gem. Packliste eingeplante Polartec-Hose 2/3 Länge sollte man mit dünner Merinolanghose ergänzen
  13. Wandersocken: Falke Tk2 haben sich bewährt, ein drittes Paar ist allerdings angebracht. Nach den Waschen trocknen sie bei Regenwetter nur langsam und auch im Schuh kann es nass werden, da ist ein frisches trockenen Paar  für letzten 5 km oft ein Seegen und beugt Blasen vor.
  14. Hirschtalgcrème: 100 Punkte für dieses Zeug, die 50g haben für 12 Tage genügt. Keine Probleme!
  15. Daypack: Es ergab sich  zwischendurch Tagesausflüge zu machen. 6km rauf auf den Aussichtspunkt und wieder runter ohne Gepäck. Das geht schnell mal bevor der Bus am Nachmittag fährt oder am Abend wenn man irgendwo ankommt. aber Wasser und Regenkleidung sollte man doch dabei haben. Ich würde daher das nächste Mal einen Sea To Summit Ultra-Sil Day Pack mitnehmen. 68g.
  16. Regenhülle: Der Müllsack hat sich sehr bewährt. Mit den Abspannleinen des Zeltes konnte er gut befestigt werden. Auch strammer Wind hat keine Probleme gemacht. Ggf. hätte er als Zeltunterlage unter dem Bereich wo man sitzt dienen können. In windigen kalten Nächten habe ich ihn über den Schlafsack gelegt, was die Wärmeleitung verbessern hat. Auf dem Rückflug habe ich den Müllsack zum verpacken des Rucksacks verwendet und mit Leukotape befestigt. Wenn es nass ist, man sich auch gut drauf setzen. Zudem trocknet er sehr schnell. Das bleibt auf der Packliste. Im Inneren sind Kleidung, Isomatte und Schlafsack noch in 3 Packsäcken von EXPED  (Cord Drybag UL in M, S und XS) verpackt. Die Expeditionsnahrung von LYO war nur in einer weitern Plastiktüte gesammelt, hätten aber auch nass werden können.
  17. GPS: Die App Maps.me ersetzt zuverlässig mein Garmin Outdoor GPS, das Handy muss allerdings sehr gut geschützt werden.
  18. Riegel: Die Riegel von Seitenbacher sind alle der absolute Hammer. Sehr lecker. Die Fruchtriegel aus dem Bioladen konnte ich am Ende nicht mehr sehen.
  19. Regen: Wenn Nebel da ist, zieh dir gleich auch die Regenhose an.
  20. Schuhe: Meine Wahl fiel auch meine Hanwag Tetra GTX. Obgleich dies ein recht schwerer Schuh ist, erscheint es rückblickend als die richtige Wahl. Die alternativen Inov-8 Roclite 286 GTX, welche unglaublich leicht gewesen wären, wären vermutlich mit dem Isländischen Untergrund doch etwas überfordert gewesen. Der Hanwag Tetra GTX wirkt im Straßengebrauch sehr eng. Bei der Wanderung ist er aber ideal. Vor allem die Fersenpolsterung ist fantastisch. Lediglich den kleinen Zeh musste ich mit einem Blasenpflaster abgeben, da dort eine Falte und die Schnürsenkelhalter ungünstig drückten. Dieses Problem war neu und war früher nie aufgetreten. Mit dem Blasenpflaster war das Problem aber behoben.
  21. Rucksack: Der GoLite Pinnacle trägst sich wunderbar bis 16 kg und hat die Tour ohne sichtbare Schäden überstanden. Ein Rucksack ohne Tragegestell hat sich also bewährt. Der Berghaus Cyclops (fast 2,5 kg!) bliebt also weiter unterm Bett.
  22. Expeditionsnahrung: Die gefriergetrockneten Mahlzeiten von LYO Food (hier bestellbar http://lyofood.de) sind grandios. Besonders empfehlen kann ich Chicken Tikka Masala, Penne Bolognese und Pork loin in green pepper with potatoes. Im Grunde hat aber alles gut geschmeckt und ich hab es immer gerne aufgegessen, sogar die vegetarischen Sachen!
  23. Kalorien: 2200kcal pro Tag lassen bei mir kein Hungergefühl aufkommen. Abgepacktes Brot und ein Stück Gaudakäse aus dem Supermarkt haben die Wanderung extrem versüßt. In den zwei Wochen, habe ich allerdings 3 KG abgenommen, obgleich der Isländischen Hamburger bei passender Gelegenheit sofort bestellt wurden.
  24. Getränke (Tabletten für isotonische Getränke): Das Isländische Wasser schmeckt so gut, dass man nichts Anderes will.
  25. Versorgungspaket: Nüsse können sehr einfach nachgekauft werden. Die Preise sind aber gepfeffert.Gut 400g  könnte man so an Versorgung im Rucksack anfangs sparen. Auch statt 2 nur eine Tafel Schokolade. Nochmal 100g. Die Riegelversorgung ist allerdings schlecht. Nur wer es mit Schoko- und Cornyriegel aushält, sollte diese nicht schon von zuhause mitbringen. 3 Fertigessen habe ich gar nicht verwendet, da ich am Ankunftstag in der Zivilisation im Restaurant oder Imbiss gegessen haben. Auch hieraus ergeben sich gut 470g. Die Indotonischen Getränkebrausetabletten. Raus. Ersparnis: rund 1020g! Hierfür lieber den besagten Käse und das Brot einpacken. Das reduziert das Gewicht auch ca. 15kg bei Beginn der Wanderung. Das ist doch gar nicht schlecht.
  26. Kosten: 15 Eur/Nacht mit Zelt an den Hütten, Hostel und Hütte ca. 50EUR/Nacht, Imbissessen ca. 15 EUR, Restaurantessen ca. 25 EUR, Bier ca. 8 EUR/0,5l
  27. Gasversorgung: Überall findet man Gelegenheiten Gas zu kaufen. Manchmal werden allerdings nur die großen Kartuschen angeboten. Die Preise sind hoch. Siehe auch nach allgemeine Informationen.
  28. Kamera: Die Nikon Coolpix A (16 Mio. Pixel macht bessere Bilder als meine alte DSLR mit 6 Mio. Pixel. Sie ist klein und handlich und hat einen DX Chip der auch in der 7000er Serie von Nikon verbaut wird. Ich würde sie wieder für eine Wandertour verwenden. In den 16 Tagen habe ich rund 2000 Bilder gemacht. Das heißt quasi 10 Stück pro Stunde bei 14 Stunden Aktivitäten am Tag. Dabei habe ich 5 Akkus benötigt. (Hersteller: Original, Patina, OSTE).
  29. Dauer der Wanderungen und Ablauf: Ein 10 km Abschnitt kann durchaus 8 Stunden dauern. Regenkleidung an und aus, Fotos, kleine Päuschen mit dem Genießen der Aussicht, ab und an Orientierung auf dem GPS, das Furten von Flüssen, Gespräche mit anderen Wanderern sowie die Mittagspause verlängern den benötigten Zeitraum deutlich. Ich bin oft erst um 11 Uhr losgegangen um den morgendlichen Nebel abzuwarten. Aufgrund der Polartages kann man durchaus erst spät beim Zeltplatz ankommen und das Abendessen auf einer schönen Wiese am Wegesrand veranstalten. (Das bietet sich z.B. vor allem vor Alftavatn nach dem Furten des Flusses, 1,5 h vor der Hütte, an.) Die ersten beiden Etappen des Laugavegur habe ich auch an einem Tag gemacht und bin erst am Abend angekommen. Das erspart einem die Übernachtung in Hrafntinnusker, wo es doch recht kalt und windig sein kann. Auf den Kjalvegur sollte man windgeschützte Gelegenheiten stets für ein Päuschen nutzen.
  30. Im Pórsmörk Tal: In Pórsmörk gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Die Übernachung in Landigalur direkt am Treck ist sehr schön. Das Tal bietet sich an für eine Tageswanderung auf den Berg Valahnúkur oder eine Runde in östlicher Richtung (Varianten möglich). Hier kann man also gut und gerne 1-2 Tage verweilen. Östlich von Landigalur ist ein weiterer Zeltplatz am Flussufer, der noch preisgünstiger war. In Húsaldalur gibt es sogar ein Restaurant. Von Basar kommt man besonders gut in einem Tagesmarsch nach Skogar.
  31. Das Wetter: Sicher ist nur, dass es nie lange so bleibt wie es gerade ist. Der Regen ist zumeist fein, der Wind in der Regel vorhanden. In trockenen Zonen fliegt einem die Asche und feines Lavagestein um die Ohren. Aber auch im Nebel und Regen haben diese Landschaften ihren eigenen Reiz. Der Kjalvegur ist wirklich hart durch die starken Winde. Der Laugavegur ist bei schönem Wetter ein schöner Spaziergang und bei hartem Wetter ganz schön schwierig. In den Hütten gibt es stets Informationen zum Wetter und auch zu den anstehen Furten der Flüsse. Hier sollte man sich immer vor Abmarsch Informieren und auch entgegenkommende Wanderer nach ihren Erfahrungen fragen. So hies es z.B: „Geh 200 m flußaufwärts und passiere den Fluss dort. Da ist er nur Knietief.“

Habt Ihr auch Tipps. Dann teilt Sie in einem Kommentar. Ich würde mich freuen von euch zu hören.

Informative Links zum Wandern

Die verlässlichen Händler:

http://www.trekking-lite-store.com/

https://www.bergfreunde.de/

https://www.camp4.de/

Interessante Webseiten:

http://www.trailblaze.de/

http://de.wikiloc.com/routen/wandern

http://www.adailytravelmate.com

http://www.northernadventures.co

Trekkingforen:

Interessante Software:


http://maps.me/de/api

https://www.google.de/maps

https://www.google.de/intl/de/earth/


Schlechte Erfahrungen habe ich mit der „Maps 3d“ app gemacht. Karte konnte nicht dargestellt werden, obwohl sie offline geladen war.

Interessante Blogs:

http://www.northernadventures.co

http://christine-on-big-trip.blogspot.de

20 Things I Learned From Traveling Around the World

Interessante Touren (Weltweit):

https://de.wikipedia.org/wiki/Pacific_Crest_Trail

https://de.wikipedia.org/wiki/West_Highland_Way

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerry_Way

https://de.wikipedia.org/wiki/Annapurna_Circuit

http://www.torresdelpaine.com/ingles/index.asp

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilsons-Promontory-Nationalpark

https://en.wikipedia.org/wiki/West_Coast_Trail

 

Was fehlt hier? Gebt mir bescheid.

 

 

2016 Island – GPS-Tracks und POIs

GPS – Punkte für die Tour:

Kjalvegur

Jökulsárgljúfur

Laugavegur

Fimmvörðuháls

  siehe Laugavegur 

Myvatn / Akureyri

 

Reykjavik

 

Snaefellsjöküll

 

 

Download: 

https://www.dropbox.com/sh/dodlrteo1zs89df/AAA2XYqouQdO85LO56DyvMLqa?dl=0

Navigationsgerät:


Iphone und Anker Akku mit http://maps.me/de/home hat sich bewährt.

Maps.me bietet  Offlinekarten mit vielen Details. Leider keine Höheninformationen enthalten.

Informationen zu den Hütten und Zeltplätzen:

http://www.utivist.is

http://en.fi.is

Für die Freunde des gepflegten Bades:

http://hotpoticeland.com

2016 Island – Die Trekkingklassiker

Kjalvegur

Hvítárnes (Crossroads) – Hvitarnes 8,5 km

Hvitarnes – Pverbrekknamuli  16 km

Pverbrekknamuli – Pjofadalir 13,5 km

Pjofadalir – Hveravellir 10 km

Jökulsárgljúfur

Asbbyrgi – Jökulsargljufur 14,5 km

Jökulsargljufur – Dettifoss 19km

Laugavegur

Landmannalaugar – Hrafntinnusker 10 km

Hrafntinnusker – Alftavatn 11 km

Alftavatn -Emstrur (Abstecher Schlucht) 16,5 km

Pórsmörk bzw. Basar 16 km

Fimmvörðuháls

Basar- Baldvinsskali 10 km

Baldvinsskali – Skogar 15 km

Literatur:

Island: Trekking Klassiker (978-3-86686-411-5)

https://www.conrad-stein-verlag.de/p/verlag/show_book.html?isbn=978-3-86686-411-5&edition=4&t=1467578862278

(am besten die ersten und die letzen Seiten abtrennen und zuhause lassen)

2016 Island – Informationen zu Bus, Versorgung und Co.

Busverbindungen in Island:

https://www.re.is
„You can easily change the dates for your booked tours with only one phone call: (+354) 580 5400 by stopping by at one of our sales offices, or by sending us an email to main@re.is. You will need to quote your confirmation number to change your dates and give us all necessary information. Please remember: Your date change must be requested at least a day before scheduled departure.“

aber auch

http://trex.is

http://www.sba.is

und die öffentlichen Busse gibts auch noch.

Busbahnhof in Reykjavik:

http://www.bsi.is

Zustand der Straßen (Tagesaktuell)

http://www.roadsideiceland.com

Hier sollte man gegessen haben in Reykjavik:

Sægreifinn, Tryggvagata, 101 Reykjavík

 

Camping in Reykjavik:

flybus vom Flughafen fährt einen direkt bis zum Campingplatz

http://www.reykjavikcampsite.is

24/7 geöffnet

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Kosten ca. 13,5 EUR pro Nacht
Busverbindung in die Innenstadt und zum BSI mit Linie 14:

http://www.straeto.is/english/plan-your-journey/schedules-and-maps

Busgeld muss passend gezahlt werden, ca. 500 ISK

 

Gaskartuschen und Outdoorshops:

Schraubkartuschen kann man am Campingplatz Sammeltisch mitnehmen (vor Abflug lassen die Leute ihre Gaskartuschen zurück)

Campingplatz, Tankstellen (z.B N1 am BSI) oder Outdoorshops:
Ellington, Fiskislóð,IS-101 Reykjavík

Everest –  Skeifan 6, IS-108 Reykjavík

Islensku Alparnir – Faxafen 8, IS-108, Reykjavík

Fjallakofinn – Laugavegur 11, IS-101  , Reykjavík

Verfügbarkeit auch in Þórsmörk (Langidlur), Myvatn/Reykjahlíð (Supermarkt), Landmannalaugar (Bus-Shop), Ásbyrgi (Tankstellenshop)

Reykjavik Campside:

Reykjavik Campsite

Myvatn/Reykjahlíð Supermarkt:

Reykjahlíð2

Landmannalaugar:

Landmannalaugar

Mitfahrzentrale:

http://www.samferda.net/de/

 

Transport per hitch-hike / Transport per Anhalter

Funktioniert unproblematisch.

 

Zustand der Straße (tagesaktuell):

http://www.road.is

 

Radio:

89,9 Englisches Radio, BBC gibts auch manchmal

 

Notruf:

112 und am besten diese App benutzen: http://safetravel.is. Hierbei werden eure GPS-Daten mit dem Notruf versendet.

 

Camping in Akuryri:

hier

 

GPS:

Iphone mit http://maps.me/de/home (Absolut Top, meine Garmin bleibt zu Hause)
Stand: 07/2016

2016 Island – Zeitplan der Trekkingtour

Tourenplanung

Island 2016

Kjalvegur

Jökulsárgljúfur

Laugavegur

Fimmvörðuháls

Donnerstag, 7. Juli 16 22:10 Abflug Tegel
Freitag, 8. Juli 16 23:50 Ankunft Reykjavik Flybus
nachts Übernachtung in Reykjavik Campside
Gas besorgen
Hafen, stadt und co, Whalewatching
Schwimmbad
Übernachtung in Reykjavik Campside (Gas)
Samstag, 9. Juli 16 08:00 8:00 BSI Reyk. Linie 610 Richtung Akureyri (Geysir, Gullfoss) 11:50 Ankunft Hvítárnes (Crossroads)
Kvalvegur 1 bis Hvitarnes
Sonntag, 10. Juli 16 Kvalvegur 2 bis Pverbrekknamuli
Montag, 11. Juli 16 Kvalvegur 3 bis Pjofadalir
Dienstag, 12. Juli 16 Kvalvegur 4 bis Hveravellir
Abendbad im Hot Pod
Mittwoch, 13. Juli 16 Wanderung auf den Strytr (11 km)
15:15  15:15 Linie 610 Hveravellir nach Akureyri 18:30 Ankunft Akureyri (Hafnarstræti 82
Abend in Akureyri
Outdoorladen Ellingsen Tryggvabaut 1-3 4603630
Übernachtung Camping Þórunnarstræti, 600 Akureyri, Island
Donnerstag, 14. Juli 16 08:00 8:00 Linie 641 BSI Akureyri nach Dettifoss 11:00 Ankunft Asbbyrg
Jökulsargljufur 1
Freitag, 15. Juli 16 Jökulsargljufur 2 bis Dettifoss
Samstag, 16. Juli 16 13:30 (13:30 Linei 641a Dettifoss nach Reykjahlíð (Lake Mývatn) Anfunft Reykjahlíð (Lake Mývatn) 14:30)
14:40 Linie  62A Dettifoss, Crossroads > Reykjahlíð, Information Centre Ankunft 15:25
Spa Lake myvatn nature baths (3,5 km von Camping entfernt)
Camping Vogar 660 Reykjahlid
Sonntag, 17. Juli 16 08:00 8:00 Linie 14 Mývatn (N1 Tankstelle) nach Landmannalaugar Ankunft 17:50,

Wanderung auf den Nordurbarmur (4h)

Montag, 18. Juli 16 Laugavegur 1 Landmannalaugar bis Hrafntinnusker
Dienstag, 19. Juli 16 Laugavegur 2 bis Alftavatn
Mittwoch, 20. Juli 16 Laugavegur 3 bis Emstrur (Schlucht)
Donnerstag, 21. Juli 16 Laugavegur 4 bis Pórsmörk bzw. Basar  +354 893 2910
Freitag, 22. Juli 16 Laugavegur 5 bis Baldvinsskali (Hüttenübernachtung)
Samstag, 23. Juli 16 16:25 Laugavegur 6 bis Skogar mgls abends nach reykjavik 21:00
21:00 Linie 21a, 20a, 21a Skogar Campide 23:45 Ankunft BSI
Übernachtung im Bus Hostel Skógarhlíd 10105 Reykjavík
Sonntag, 24. Juli 16 08:00 Auto abholen ab 8:00 Tour nach Snaefellsjoekull National Park
08:00 alternativ wenn man in Sogar später ankommt 8:00,16:25, 21:00 Linie 21a, 20a, 21a Skogar Campide Reakjavik (Ankunft 11:05,19:20/23:45)
Montag, 25. Juli 16 00:35 Abflug Reykjavik
06:05 Ankunft Tegel

2016 Island – Verpflegung auf der Wandertour

12 Tage pro Tag
Tee und Zuckerwürfel 24 Stück (ohne Kaffee kein Dreck im Kochtopf und ich sag euch, das ist wirklich lecker) 120 10
Makadamianüsse (immer lecker) 252 21
Nussmischung (ab in die Hüftgurttasche) 442 37
Müsli (viel Leineinsamen, Sonnenblumenkern, usw.)in Ziplock-Tüten 1740 145
Riegel 12 Fruchriegel a 30g, 12 Seitenbacher Riegel 75g mit Trockenobst und Schoko, 3 Nugatriegel 1390 116
Milchpulver in Ziplockbeutel (TL kann man einfach einfüllen, wenn’s alle ist, ist es eben alle) 125 10
Honig mit Klebestreifen gesichert 384 32
Schokolade 2 Tafeln 200 17
Fertigessen 13*ca. 145g (Lyo Expediiton) 1885 157
6538 g 545 g

 

Müsli mit Milch und Honig ist einfach eine totale Energiebombe. Aber in Summe, da geht noch was! Aber: es soll ja auch Spaß machen. Also Brot und Käse und was man sonst noch liebt sollte man vielleicht als Highlight unterbringen. Danke nochmal an Alex für den Whiskey und danke Andres für den tollen Kaffee! Aber auf Nüsse und Schokolade hatte ich am Ende auf der Tour gar nicht so sehr Appetit.